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Tau-Gewirr
Grundlagen meiner Arbeit sind die Physiotherapie und Osteopathie

Als moderne Osteopathin sind für mich die Erkenntnisse der Schulmedizin unverzichtbar. Gleichzeitig ist mir der konkrete Erfolg wichtiger als traditionelle Lehrmeinungen. Ich beginne dort zu arbeiten, wo der Schmerz am größten oder die Körperspannung am höchsten ist. So wie man mit der Hand Strömungen in einem Fluß fühlen kann, so kann ich Turbulenzen und Spannungen im Gewebe tasten und den Ursprung präzise lokalisieren (diagnostisches „listening“).

Was lebt bewegt sich. Wir brauchen Bewegung, um gesund zu bleiben. Osteopathie löst Spannungen, Stauungen und Blockaden, die durch Selbstbewegen nicht mehr gelöst werden können. Dadurch wird die Durchblutung verbessert, die Körperorgane und Strukturen (Muskeln, Gelenke, Faszien, Nerven, Lymphe usw.) gewinnen Bewegungsfreiheit zurück, die Funktion im Alltag wird im besten Falle nachhaltig wieder hergestellt. Manchmal braucht man kräftige manuelle Techniken, um einen Brustwirbel zu lösen, manchmal braucht man einen dosierten Handkontakt mit zielgerichteten Bewegungen („unwinding“ und „release“, meine Lieblingstechniken). Nie überliste ich den Körper wie beim chiropraktischen Einrenken, sondern ich arbeite immer mit ihm, nehme ihn und den Patienten zu jeder Zeit ernst („der Körper ist Chef“). Hierbei beziehe ich mich auf die Erkenntnisse und empirischen Forschungen von Moshe Feldenkrais (Bewusstheit entsteht durch vielfältige Bewegung; Feldenkrais spricht vom „organischen Lernen“).

Aus der Physiotherapie sind viele Techniken und Übungen hilfreich, zum Beispiel das Arbeiten mit der autochthonen Rückenmuskulatur bei Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, aktives Zentrieren der Schulter bei Problemen dort oder Trainieren der Mantelspannung bei instabilem Knie.

Unser Körper ist ein komplexer Organismus. Meistens führen erst mehrere Irritationen und Störungen zu einem akuten Gesundheitsproblem. So kann eine ungewohnte Ernährung (an sich harmlos) in Kombination mit Druckveränderung (Flug, Wetterwechsel) und Hektik (Stress) einen Hörsturz auslösen. Die Ursachen für Schmerzen sind vielfältig und können überraschen: eine verhärtete Kaiserschnittnarbe behindert zum Beispiel den Lymphfluss im Leistenkanal, dadurch schmerzt das Knie. Der Körper ist ein lebendiges Netzwerk. Osteopathie arbeitet in diesen Zusammenhängen.

Wir haben uns über Jahrmillionen an die Natur angepasst und dorthin entwickelt, wo wir zur Zeit stehen. Der Bauch ist stark. Das „Biotop Darm“ ist unser Urgehirn und steuert unser Verhalten und unsere Persönlichkeit in weit größerem Maße, als wir ihm zugestehen wollen. Hier stehen wir erst am Anfang eines radikalen Umdenkens.

Im Laufe meiner 15jährigen Therapieerfahrung hat sich auch die Akupressur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin als hilfreich erwiesen. Ich benutze außerdem Techniken aus unterschiedlichen therapeutischen Richtungen (zum Beispiel Deep Friction aus der Sportphysiotherapie). Meine praktischen Erfahrungen beim Behandeln von Tieren sind mir von großem Nutzen.

In meine Arbeit fließen wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Evolutionsforschung, aus dem Management komplexer Systeme (Frederic Vester, Dietrich Dörner, Fredmund Malik) sowie praktische und wissenschaftliche Entdeckungen im Bereich der Ernährung (Literaturtipp: Wirk Koch Buch). Ich recherchiere sehr viel und probiere noch mehr an mir selbst aus.

Für mich als Therapeutin gilt: Begreifen ist wichtiger als verstehen. Für uns alle auf der Suche nach Gesundheit sind regelmäßige Bewegung, gesunde und individuell bekömmliche Ernährung sowie die mentale Sicht auf das Leben entscheidend.

Copyright Eli Schütz 2014